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Dem nasalen a
entsprechen die Grapheme en, an, em , am
Das gilt nicht, wenn darauf
ein Vokal, ein m oder
ein n folgt. Dann
wird am / an / en / em
wie ein offenes a bzw. e gesprochen.
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Beispiele |
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ami
= Freund |
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lame
= Klinge |
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gamin
= Junge, Bengel |
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Es gilt naheliegenderweise das, was oben schon gesagt
wurde. Das a und
sein nasales Pendant unterscheiden
sich lediglich dadurch, dass
der Nasenraum als Resonanzkörper (mit)genutzt
wird.
Versuchen Sie, das nachzusprechen.
Machen Sie sich klar, dass das nasale
a und das nasale
o unterschiedlich sind. Beim o sind die Lippen
spitzer, der Zungenrücken ist nach unten gedrückt,
im hinteren Bereich des Rachenraumes entsteht ein
Raum. Beim a sind die Lippen eher gespreizt, der
Zungenrücken wird im hinteren Bereich des Rachenraumes
nach oben gedrückt. Es gibt Wörter, die
sich nur in diesem einen Ton unterscheiden. Sie
hören diesen Unterschied. Wenn Sie diesen Unterschied
nicht produzieren können oder ihn nicht schnell
genug produzieren können, um ihn auch beim
Sprechen zu produzieren, oder es Sie eine enorme
Konzentration kostet, diesen Unterschied zu produzieren,
so ist das erstmal ziemlich egal. Es reicht, dass
Sie den Unterschied hören und für das
Phänomen sensibilisiert sind. Die Erkenntnis
ist nicht wirklich neu, aber Übung macht den
Meister. Manche Leute sind von der fixen Idee besessen,
dass eine falsche Aussprache zur Gewohnheit wird
und dann nicht mehr korrigiert werden kann. Das
ist Unsinn. Es ist auch Unsinn anzunehmen, dass
Sie nicht verstanden werden, wenn Sie diese Unterscheidung
nicht machen. Natürlich werden Sie verstanden,
weil aus dem Kontext hervorgeht, was Sie meinen.
Zum Nachsprechen ist vielleicht diese Variante einfacher.
Diese Variante erlaubt es vielleicht auch, ein stärkeres
Gespür dafür zu bekommen, wo das nasale
o und das nasale a produziert werden.
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